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Ach wie süß - Mundgerecht Magazin

moehre mundkomp

zuckerfreier keks @ simply keto // (c) Paul Siebel

Ach, wie süß!

 

Die Zuckerschnuten unter den Naschkatzen stöhnen sicher unter der Vorstellung, auf ihr Süßes verzichten zu müssen, um dem Körper etwas Gutes zu tun. Tatsächlich aber täten wir gut daran, wenigstens ab und zu auf Zuckerersatz zurückzugreifen. Denn Zucker bedeutet pure Kalorien und der europäische Durchschnittsbürger kommt auf rund 40 kg Zucker im Jahr, berücksichtigt man die versteckten Zuckermengen in Milchprodukten, Saucen, Fertiggerichten, etc.. Das entspricht einem Verbrauch von 37 Würfelzucker am Tag. Was schafft Abhilfe?

 

Xylit

 

 xylit

quelle: amazon

Sieht aus wie Zucker, hat die gleiche Körnung wie Zucker und kann hinsichtlich des Süßegrades genauso dosiert werden. Xylit ist ein natürliches Süßungsmittel. Die Süßkraft ist minimal geringer, der Geschmack kommt dem herkömmlichen Zucker jedoch sehr nah. Xylit ist natürlicher Zuckeralkohol aus Mais oder Birkenholz. Es ist zahnfreundlich, beeinflusst den Insulinspiegel nur gering und weist deutlich weniger Kalorien auf als  der gebräuchliche Haushaltszucker. Der Süßstoff eignet sich zum Backen und Kochen (außer bei Hefeteig!). Der Nachteil ist die Dosierung bei der man bedenken sollte, dass bereit 0,5 Gramm pro Kilo Körpergewicht abführend wirken kann. Daher ist es ratsam den Körper anfangs mit kleinen Mengen an Xylit zu gewöhnen, was kein Problem und in der Regel „schnell gegessen“ ist. Wer eine eventuelle und ungewollte Audienz auf der Toilette unbedingt vermeiden möchte, kann auf

 

Stevia setzen.

steviaeistee

(c) paul siebel

Das kalorienarme, pflanzliche Süßungsmittel,  das in letzter Zeit durch Cola zwar an Popularität gewonnen,  den Genuss der schwarzen Blubberbrause jedoch keinen Deut gesünder gemacht hat, wird auch Honigkraut genannt und ist 300 mal süßer als Zucker. Es kommt aus Südamerika und ist ebenfalls insulinneutral. Daher eignet es sich zum Backen, Kochen und Süßen von Speisen. Das Verhältnis hängt von der jeweiligen Beschaffenheit ab (Stevia Pulver, Stevia Granulat, Stevia Fluid). Da der Körper beim Abbau der Steviolglycoside keine Säure bildet ist Stevia wunderbar für Allergiker, Neurodermitiker und Personen mit Zahn- und Hautproblemen geeignet.

Die einzigen Nachteile sind das fehlende Volumen beim Backen und eventueller Nachgeschmack bei Überdosierung.

 

Erythrit

erythrit

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Der kühl schmeckende und so gut wie kalorienlose Zuckerersatz kann mit Xylit im Verhältnis 1:1 oder 2:1 gemischt werden. So bleibt die eventuelle Nebenwirkung von Xylit aus und die Verträglichkeit für Ungewohnte erhöht sich. Auch für Diabetiker scheint Erythrit eine gute Lösung zu sein, um nicht ständig nach verstecktem Zucker im Essen zu suchen, da es Insulinneutral ist. Jedoch hat es mit ca. 70 % Süßkraft von Zucker eine geringere Süße, was unseren verwöhnten Zungen im ersten Moment vielleicht nicht gefällt. Den Zähnen tut man mit Erythrit hingegen einen großen Gefallen, da es keine Karies verursacht. Wichtig ist jedoch nicht mehr zu benutzen als nötig, um mehr Süße zu erreichen. Denn werden zwar 90% des Erythrits über den Dünndarm aufgenommen und die Nieren wieder ausgeschieden, doch die restlichen 10% können, wie auch beim Xylit Blähungen und Durchfall verursachen. Für Säuglinge und Schwangere ist dieser Zuckerersatz daher verboten.

Diese Zuckerersatzstoffe unterstützen die Low Carb und ketogene Ernährungsform.

 

von Lisa Ewersbach 12-12-15

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